Museum - Deutsche - Einheit

 

Bad Bodenteich

 


 

Neu eingetroffen: MZ-Motorrad der Grenztruppe

 

Wir konnten unsere Dauerausstellung mit einem Original MZ-Krad um ein weiteres sehr schönes Detail ergänzen. Wir bedanken uns beim Grenzmuseum Böckwitz, wo das Motorrad bisher zu sehen war, und dem Grenzmuseum Göhr als Eigentümer.  

 

Das Motorrad ist als Dauerleihgabe nunmehr Bestandteil unserer Ausstellung. Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern des Standortwechsels.

 

 


 

9. November 1989: Tag an dem die Mauer fiel

 

Ab Mitte Oktober überschlugen sich in der ehem. DDR die Ereignisse. Die "Macht der Straße" setzte sich durch - ohne Gewalt. Zum Fall der Mauer trug allerdings auch eine geschichtsträchtige Pressekonferenz am Abend des 9. November 1989 bei.

 

Ein bedeutsamer Tag in der Geschichte unseres Landes.


Gorbatschow - Vater der deutschen Einheit - verstorben

 

Am 30.08.2022 verstarb der Mann, der als sowjetischer Staatspräsident die Welt veränderte. Neue Akzente in der sowjetischen Politik setzte er mit Glasnost (Offenheit), einem Bekenntnis zur Meinungsfreiheit, und Perestroika (Umbau), insbesondere mit der Abschaffung der Planwirtschaft. In Abrüstungsverhandlungen mit den USA leitete er das Ende des Kalten Krieges ein. Er erhielt 1990 den Friedensnobelpreis (Quelle: Wikipedia).
Ohne ihn und seine Vision von einem friedlichen Nebeneinander der Völker hätte es die friedliche Revolution in der DDR und damit die deutsche Einheit nicht gegeben.
Das deutsche Volk hat diesem Staatsmann viel zu verdanken.
Wir trauern um einen großartigen Menschen.

Tag des Mauerbaus in Berlin: 13. August 1961

 

 

In der Nacht erteilt SED-Chef Walter Ulbricht den Befehl zur vollständigen und lückenlosen Abriegelung der sowjetischen Sektorengrenze. Die Einsatzleitung obliegt Politbüro-Mitglied Erich Honecker. Die Bevölkerung, so hofft man, ist abgelenkt durch das Wochenende. Mehr als 10.000 Volks- und Grenzpolizisten, unterstützt von einigen tausend Kampfgruppen-Mitgliedern, reißen ab 01:00 Uhr in der Nacht  mitten in Berlin das Straßenpflaster auf, errichten aus Asphaltstücken und Pflastersteinen Barrikaden, rammen Betonpfähle ein und ziehen Stacheldraht. Um 06:00 Uhr sind 160 km Sektorengrenze unpassierbar. Der "antifaschistische Schutzwall" steht.

 

Gleichzeitig wird mit der Abriegelung der Landgrenze begonnen.


 

"Dienstfahrt" der Museumsmitarbeiter auf der Europa 1

 

Auf Initiative unserer Förderer Edgar Staßar und Isabelle Borgert konnten einige Museumsmitarbeiter kürzlich an einer "Überwachungsfahrt" des Streifenbootes EUROPA 1 der Bundespolizei auf dem Elbe-Seitenkanal teilnehmen. Beim Schiffshebewerk Scharnebeck begann die Fahrt - zum Schiffsanleger Bad Bodenteich. Auf der Fahrt konnten sich die Teilnehmer über die Einsätze des Streifenbootes auf der Oder sowie technische Belange informieren.

 

In Bad Bodenteich angekommen ertönte die Schiffshupe als Zeichen auf Höhe unserer ehemaligen schönen BGS-Unterkunft dreimal lautstark.

 

 


Vor 70 Jahren: Beschluss des DDR-Ministerrates zur Abriegelung der Zonengrenze und Zwangsumsiedlung

 

Mit Verordnung vom 26. Mai 1952 beschloss der DDR-Ministerrat "Maßnahmen an der Demarkationslinie zwischen der DDR und den westlichen Besatzungszonen Deutschlands", mit denen ein zügigen Ausbau der innerdeutschen Grenze vorgesehen war. Es wurden Wachtürme errichtet, mannshohe Zäune gezogen und ein 500 Meter breiter Schutzstreifen angelegt, der nur bei Tageslicht und mit einem Sonderausweis betreten werden durfte. Der gesamte Grenzraum bis zu einer Tiefe von fünf Kilometern wurde zur "Sperrzone" erklärt.

 

Zwangsumsiedlungen richteten sich anfangs nur gegen "feindliche, verdächtige und kriminelle Elemente", die schnellstmöglich aus dem Grenzbereich entfernt werden sollten. Das konnten Bauern sein, die sich der Kollektivierung widersetzten, Personen "mit häufig wechselndem Geschlechtsverkehr" oder einfach Menschen, die eine andere politische Meinung hatten. Der Rahmen war von der Staatssicherheit weit gespannt. Nicht selten genügten aber auch Denunzierungen, um auf die Liste der "feindlichen Elemente" gesetzt zu werden.

 

Die Maßnahmen wurden generalstabsmäßig geplant und durchgeführt. Die Aktion erhielt den verächtlichen Namen "Aktion Ungeziefer". Oft hatten die betroffenen Bewohner von Grenzdörfer lediglich 1-2 Stunden Zeit, ihre Habseligkeiten  zusammenzutragen und auf einen bereitstehenden LKW zu verladen. Ganze Dörfer wurden im Verlaufe der Aktionen "Ungeziefer" und nachfolgend "Kornblume" dem Erdboden gleich gemacht.

 


 

Nach 50 Jahren: Ehemalige Wehrpflichtige zu Besuch

 

 

Bis Anfang der 70er-Jahre hatten Wehrpflichtige die Wahlmöglichkeit, ihren Wehrdienst bei der Bundeswehr oder alternativ beim Bundesgrenzschutz abzuleisten. Exakt 50 Jahre nach dem Ende ihrer 18-monatigen Wehrdienstpflicht von Oktober 1970 bis März 1972 in der 5. Hundertschaft trafen sich Peter Rohde, Joachim Führich und Ulrich Hodde, der das Treffen organisierte, in Begleitung ihrer Ehefrauen erstmals wieder. Weitere ehemalige Weggefährten konnten aus persönlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht an dem Treffen teilnehmen. Das Treffen diente neben dem Wiedersehen auch dazu, sich die mit dem Ort Bodenteich eng verbundene Dienstzeit noch einmal in Erinnerung zu rufen.

 

Zunächst wurde natürlich die weiterhin sehr gut erhaltene ehemalige BGS-Unterkunft in der Stadenser Str. durch den Zaun hindurch "unter die Lupe" genommen. Erinnerungen an die vielen gemeinsamen Stunden im Wohnblock, im Speisesaal, der Kantine oder an der ehemaligen Grenze wurden wach.

 

Am nächsten Tag stand ein Besuch des Museums-Deutsche-Einheit auf dem Plan. Friedhelm Schulz führte die Teilnehmer durch die Ausstellung. Diese fiel aufgrund zahlreicher persönlicher Erlebnisse der drei Jubilare deutlich länger aus als gewöhnlich. Lange wurde über eine Großveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des BGS mit dem damaligen Innenminister Hans-Dietrich Genscher in Lübeck gesprochen. Ein Film aus dem Jahre 1970 über den Wehrdienst beim BGS in Bodenteich offenbarte einige bekannte Akteure. Der Wunsch eines Teilnehmers, noch einmal die Kampfanzugjacke überzustreifen und einen Originalstahlhelm zu tragen, konnte problemlos erfüllt werden. "Ich bin wirklich erstaunt, wie viele Details aus dem Alltag eines BGS-Angehörigen euch nach 50 Jahren noch immer geläufig sind. Es hat euch offenbar in Bodenteich beim BGS gefallen", erklärte Friedhelm Schulz bei der Verabschiedung einer interessanten und unterhaltsamen Besuchergruppe.

 

 


Wir trauern um unsere Bodenteicher BGS-Kameraden und Freunde unseres Museums

Jörg Felbier, Gerd Lau, Günter Rohde sowie Theodor Sonnenberg.

 

Kamerad Theodor Sonnenberg war Angehöriger der damaligen 7. Hundertschaft  bei der Grenzschutzabeilung II/6, Bodenteich. Er wurde wurde im März 1958 in Bodenteich eingestellt. Sein damaliger Hundertschaftsführer war Hauptmann Schaper. Nach der Grundausbildung war er vornehmlich in der Funktion als Kraftfahrer eingesetzt. Am Ende einer 8-jährigen BGS-Dienstzeit wechselte er in den Polzeivollzugsdienst des Landes Niedersachsen. Zuletzt versah Kamerad Sonnenberg Dienst auf der Polizeistation Rosche.

 

Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen.


 

Peter Gause archiviert alle Berichte über unser Museum

 

Die Dokumentation von Geschäftsangelegenheiten ist für einen ordentlichen

Geschäftsbetrieb unerlässlich.

 

Für Peter Gause aus Bad Bodenteich war dieswährend seiner beruflichen Tätigkeit als Kaufmann eine Aufgabe, der er sich immer mit viel Akribie annahm.

 

Jetzt, im verdienten Ruhestand, stellt uns Peter Gause seine langjährige berufliche Erfahrung und sein Interesse an Aktivitäten des MDE ehrenamtlich zur Verfügung.

 

Mit unerschütterlicher Geduld und viel Fleiß sammelt und ordnet er alle Informationen rund um das Museum-Deutsche-Einheit – legt diese chronologisch in Aktenordnern ab.

 

„Ein echter Glücksfall für unserer Museum“ stellte Friedhelm Schulz bei der Entgegennahme des ersten Aktenordners fest.

 

Er bedankte sich bei Peter Gause mit einem kleinen Präsent für die Fleißarbeit.

 

Der Ordner findet seinen Platz im Museumsmagazin.


 

Zeitzeugen der ehemaligen Zonengrenze bei Schafwedel

 

Bei dem Gespräch mit Zeitzeugen der deutschen Teilung aus Ost und West ist uns ein VOLLTREFFER gelungen: 

 

Zufällig haben wir mit Arnold Hübing aus Schafwedel und Dietmar John aus Bismark zwei Personen interviewt, die sich bereits vor 48 Jahren einmal an der Zonengrenze bei Schafwedel an der Grenze gegenüber standen. Damals gab es im Bereich von Siemkenmühle noch keinen MGZ. 

 

Bei der Präsentation der einzelnen Interviews werden sich beider erstmals wieder direkt in die Augen schauen.

 

 

 


Zeitzeugen sprechen über die deutsche Teilung

 

Im laufenden Jahr entsteht ein neues, spannendes Museumskonzept, das von der Metropolregion Hamburg maßgeblich unterstützt wird. Parallel werden die Erinnerungen und persönlichen Erlebnisse von Zeitzeugen für einen Podcast dokumentiert, die in die Museumsarbeit einfließen werden. Dies ist nur ein Teil des von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin, im Rahmen der Initiative „Jugend erinnert“ auf Burg Bodenteich geförderten Gesamtvorhabens, das zwei Jahre laufen soll.

 

Der erste öffentliche Aufruf an Zeitzeugen zu deren Lebenserinnerungen  an der innerdeutschen Grenze war mit Unterstützung des Allgemeinen Zeitung sowie weiterer Medien ausgesprochen positiv verlaufen. "Bis jetzt haben sich 30 Personen mit uns in Verbindung gesetzt und uns ihre Unterstützung angeboten", berichtet Friedhelm Schulz vom ehrenamtlichen Museumsteam. Nicht jede persönliche Lebensgeschichte mit bzw. an der ehemaligen innerdeutschen Grenze eignet sich dabei für die weitere Museumsarbeit, die zukünftig auch stärker auf jüngere Museumsbesucher ausgerichtet werden soll. Einzelne Geschichten sind aber so interessant, dass sie in Wort und Bild festgehalten werden.

 

Hierfür wird ein professioneller Podcast erstellt, der nach Fertigstellung über die Internetpräsenz des Museums abgerufen werden kann.  Hiermit wurde der durch viele NDR-Berichte bekannte Journalist Dirk Drazewski beauftragt. Andere Zeitzeugenberichte wiederum möchte das Museum in schriftlicher Form festhalten, für das Museum verwenden oder im Rahmen von Schulklassenprojekten aufarbeiten. Sofern sich weitere Zeitzeugen - insbesondere aus dem Großraum Bad Bodenteich - mit dem Museum in Verbindung setzen möchten, ist dies über die Museumshomepage "www.grenzmuseum-bodenteich.de" oder die Telefonnummer 05824 / 2070 auch weiterhin noch möglich.

 

Wir bedanken uns bereits jetzt für Ihre Bereitschaft, nachfolgenden Generationen von persönlichen Erlebnissen etc. zu berichten.

 


Grenzgeschichte(n) aus der Metropolregion Hamburg

.... und der ehemaligen Grenzgemeinde Bodenteich

 

Die Geschichte der ehemaligen innerdeutschen Grenze in der

MetropolregionMetropolreg Hamburg wurde im Projekt „Grenzgeschichte(n)“ erstmals zusammenhängend betrachtet. Das Projekt dient der Vernetzung und Professionalisierung der Angebote, die an die deutsche Teilung in der Region erinnern. Gearbeitet wurde dabei an einer gemeinsamen Erinnerungslandschaft, die es Touristen, Schulkindern und Jugendlichen sowie den Menschen vor Ort ermöglicht, sich in der Regionler Ausstrahlung. mit der deutsch-deutschen Geschichte zu beschäftigen.

 

geschaffen. Zeitzeugeninterviews lassen das Leben und den Alltag in der Grenzregion in den Erinnerungsorten nachempfinden.

 

Entstanden ist ein Netzwerk aus über 60 ähnlichen, jedoch keineswegs identischen Einrichtungen in der Region Lübeck - Bad Bodenteich. Durch die Vernetzung von Geschichtsprojekten und –orten wurde so die Reichweite und Strahlkraft der Erinnerungsarbeit zur Geschichte der deutschen Teilung erhöht.

 

Metropolregionen sind Ballungsräume und Entwicklungsmotoren mit internatZ

Die MetropolregionMetropolregionen sind Ballungsräume und Entwicklungsmotoren mit internationaler Ausstrahlung. Hamburg unterstützt den Landkreis Lüchow-Dannenberg, den Landkreis Nordwestmecklenburg, die Stadt Bleckede, das Amt Neuhaus, den Flecken Bad Bodenteich, die Stadt Dömitz, die Stadt Boizenburg, die Stadt Lauenburg und den Kreis Stormarn mit Fördermitteln. Damit entstehen beispielsweise neue Konzepte für Ausstellungen, es werden Bildungsangebote geschaffen, Grenzrelikte saniert, Zeitzeugenberichte gesichert und es entsteht ein webbasiertes Angebot für nationale und internationale Besucherinnen und Besucher. So wächst die Erinnerungslandschaft Grenzgeschichte(n) in der MetropolregionMetropolregionen sind Ballungsräume und Entwicklungsmotoren mit internationaler Ausstrahlung. Hamburg.

 

Quelle: Auszug aus der Pressemitteilung der Metropolregion Hamburg vom 14.10.2021

 


60. Jahrestag des Mauerbaus in Berlin am 13. August 2021

 

Unter Leitung des späteren Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker wurde am 13.08.1961 in Berlin mit dem Bau einer Mauer begonnen, die Berlin in einen Ost- und Westteil teilte. Die Sperrmauer kostete mindestens 140 Menschen im Zusammenhang mit einem Fluchtversuch das Leben. Darüber hinaus verstarben mindestens 251 Reisende aus Ost und West vor, während oder nach Kontrollen an Berliner Grenzübergängen. Ungezählt sind zudem die Menschen, die aus Kummer und Verzweiflung über die Auswirkungen des Mauerbaus auf ihr Leben starben.

 

Aus Anlass des 60. Jahrestages hat das Museum-Deutsche-Einheit am 13. August 2021 zunächst eine Wanderung am ehemaligen Todesstreifen bei Schafwedel/Schmölau durchgeführt und anschließend seine Pforten von 14-17 Uhr geöffnet. Der sehr gute Besucherzuspruch zeigte einmal mehr, dass unsere Gesellschaft die Errungenschaft von Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Freizügigkeit zu schätzen weiß.


Büchertipp !

 

Im Herbst 2020 feierte Deutschland das 30-jährige Jubiläum der Wiedervereinigung. Passend dazu ist aktuell ein Buch der Magdeburger Autorin Sophia Alt "Das Land hinter der Mauer" (Erzählung) erschienen. Es erscheint im Zadek Verlag.

 


Herzlich willkommen Uwe: Kurzportrait des 50. Mitgliedes im Freundeskreis

 

Innerhalb weniger Monate haben sich zahlreiche ehemalige Angehörige des Bundesgrenzschutzes (BGS), aktive Bundespolizisten und andere BGS nahestehende Personen dem neuen Freundeskreis des Museums-Deutsche-Einheit Bad Bodenteich angeschlossen. Aktuell hat das ehrenamtliche Museumsteam mit Herrn PHK a.D. Uwe Lautenbach aus Emden bereits das 50. Mitglied in diesen Freundeskreises aufnehmen können. Uwe Lautenbach wurde am 01.10.1975 mit weiteren rd. 100 jungen Männern als Grenzjäger (BesG A1) in der 7. Hundertschaft des BGS Bodenteich eingestellt. Dort hat er die 1975 neu eingeführte 1-jährige Grundausbildung erfolgreich absolviert. Der weiterhin sportlich ambitionierte Familienvater denkt noch immer gerne an die interessante Ausbildungszeit in Bad Bodenteich bzw. der jetzigen Bundespolizei zurück. Zuletzt war er als Sachbearbeiter "Schengen- Außengrenze" im Sachgebiet Einsatz/ Auswertung tätig und blickt nun nach Eintritt in den Ruhestand auf mehr als 40 abwechslungsreiche Dienstjahre in seiner Heimatstadt Emden zurück.


NEU: BGS-Mannschaftsschrank 1963

 

Wir wollen den Mannschaftsschrank eines Meisters (MR) im BGS mit allen damaligen Ausrüstungsgegenständen ausstatten - und ausstellen.

 

Für unser aktuelles Projekt suchen wir noch einige Gegenstände (Liste rechts!).

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Neu im Museum: MZ 250 der DDR - Volkspolizei

 

Das Bundespolizeimuseum der Bundespolizeiakademie Lübeck stellt dem Museum-Deutsche-Einheit zwei MZ-Dienstmotorräder der Volkspolizei, einen BGS-Mannschaftsschrank mit teilweiser Ausstattung und einige weitere BGS-Ausrüstungsgegenstände als Dauerleihgabe zur Verfügung.


Mit tatkräftiger Unterstützung des Burg-Hausmeisters D. Kurkowka und der Firma Bastian Kruse aus Bad Bodenteich wurde das erste Polizeimotorrad mit dem Kennzeichen VP-03 26 und einem Tachostand von 7.958 km im ehemaligen Grenzgebiet jetzt mit einem Kranwagen durch eine Fensteröffnung in der Fassade in das Museum transportiert. Dort hat das DDR-Polizeimotorrad seinen endgültigen Platz bereits eingenommen.


 

28.000 Euro Zuschuss für das Museum-Deutsche-Einheit als Erinnerungsort an der deutsch-deutschen Grenze

 

Die Geschichte der ehemaligen innerdeutschen Grenze in der Metropolregion Hamburg wird im Projekt „Grenzgeschichte(n)“ erstmals zusammenhängend erzählt. Dabei entsteht eine gemeinsame Erinnerungslandschaft, die es Touristen, Schülern und Bewohnern ermöglicht, sich vor Ort mit der deutsch-deutschen Geschichte zu beschäftigen. Jetzt wurden die ersten Einzelförderungen bewilligt.

Die ehemalige innerdeutsche Grenze in der Metropolregion Hamburg erstreckte sich entlang der Elbe, durch den Schaalsee sowie an den Ufern der Untertrave und der Pötenitzer Wiek; im südlichen Bereich verlief sie im Binnenland. Eine Vielzahl von Museen, Ausstellungen und Erinnerungsorten widmen sich entlang der mehr als 300 Kilometer den Themen Teilung und Grenze in der Metropolregion. Sie erzählen die Geschichten der deutschen Teilung, von Unfreiheit und vom Leben im Sperrgebiet. Sie machen aufmerksam auf Themen wie Enteignung oder Zwangsaussiedlung und helfen diese Erfahrungen für nachkommende Generationen zu bewahren.

Mit dem Leitprojekt „Grenzgeschichte(n)“ vernetzt und professionalisiert die Metropolregion Hamburg Einrichtungen wie diese. Jetzt wurden weitergehende Einzelförderungen für die ersten vier von insgesamt neun Projekten bewilligt, die zuvor in einem Auswahlverfahren ermittelt wurden. Damit werden Angebote geschaffen, die auf Empfehlungen des Instituts für Didaktik und Demokratie der Universität Hannover zurückgehen.

Das Museum-Deutsche-Einheit in Bad Bodenteich erhält 28.000 EUR zur Neukonzeptionierung seiner Ausstellung, mit der neue Besucher-insbesondere Schulklassen und junge Erwachsene gewonnen werden sollen. Als außerschulischer Lernort wird eine grenznahe Erinnerungsstätte entwickelt, die regionale Lebensschicksale wieder ins Bewusstsein rufen und der Demokratiebildung dienen sollen.

Quelle: Pressebericht der Metropolregion Hamburg (Auszug)

 


NEU:  Freundeskreis des Museums-Deutsche-Einheit

 

Weitere Informationen siehe rechtes Dokument

 

Wichtig: Mitgliedsbeiträge werden nicht erhoben; Spenden sind aber willkommen.

 

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Nach der Eröffnung des Museums im Jahre 2018 haben wir jetzt insbesondere (aber nicht nur!) für engagierte ehemalige BGS-Angehörige bzw. aktive Bundespolizisten mit BGS-Vergangenheit - einen Freundeskreis gegründet. Der Freundeskreis unterstützt das Museum ideell sowie mit Spenden den Erhalt und Ausbau der einzigen Einrichtung dieser Art im Landkreis Uelzen. Er fördert wissenschaftliche Arbeiten rund um das Thema Grenzdokumentation, SED-Diktatur, Deutsche Einheit sowie den Erwerb geeigneter Exponate. Die Mitglieder sind in der Regel auch wichtige Zeitzeugen der jüngeren deutschen Geschichte.

 

Bitte werden auch Sie Mitglied unseres Förderkreises. Sie unterstützen dadurch "als Freund" die ehrenamtliche Arbeit unseres Museumsteams.


 

Beitritt zum Förderkreis Burg e.V. zum 01. Januar 2021

 

Das Museum-Deutsche-Einheit (MDE) hat sich mit Wirkung vom 01.01.2021 dem Förderkreis Burg Bodenteich e.V. angeschlossen. Der Beitritt erfolgte vor allem, um die ehrenamtlichen Unterstützer des MDE und die Besucher haftungsrechtlich und abgabenrechtlich abzusichern. 

 

Die Eigentumsrechte unserer Leihgaben bleiben unberührt.

 

Das Museum-Deutsche-Einheit bildet nun einen autarken Fachbereich des Förderkreises Burg.

 


 

Volksaufstand in der ehem. DDR vom 17. Juni 1953

 

Der erste Volksaufstand in der ehem. DDR fand um den 17. Juni 1953 herum statt. Es kam zu einer Reihe von Streiks, Demonstrationen und Protesten, die mit politischen und wirtschaftlichen Forderungen (mehr Freiheiten, keine Erhöhung der Arbeitsnormen) an die DDR-Regierung verbunden waren. Die Sowjetarmee schlug den Aufstand gewaltsam nieder. Rund 50 Menschen kamen zu Tode.

 

Der Aufstand des 17. Juni 1953 wirkte auch als politisches Signal für andere Ostblockstaaten. 

 

Bis zur Wiedervereinigung war der 17. Juni Nationalfeiertag in der Bundesrepublik Deutschland. Heute ist er ein nationaler Gedenktag.

 

Foto: Wikipedia; Bundesarchiv B 285 Bild-14676


 

Schüler/innen der Oberschule Bad Bodenteich zu Gast

 

Insgesamt 58 Schüler/innen und 4 Lehrkräfte der Oberschule Bad Bodenteich besuchten unser Museum am 29. November 2019. In drei Gruppen wurde den Schülern von Zeitzeugen WEST sowie OST dargelegt, wie sich die Situation diesseits und jenseits des Eisernen Vorhanges seinerzeit dargestellt hat. Außerdem wurden die jungen Gäste aber auch durch die Dauerausstellung des Museums-Deutsche-Einheit geführt.

 

Die vielfältigen geschichtlichen Informationen zum Thema "Innerdeutsche Grenze" sowie "Teilung Deutschlands" war für viele der jungen Besucher noch thematisches Neuland. Im Unterricht wird darauf aber bereits in Kürze eingegangen. 

 

 


NDR 1 - Plattenkiste am 07. November 2019:

Das Museum-Deutsche-Einheit zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

 

Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter Karl-Theodor Meyer, Friedrich-Wilhelm Schulz und Friedhelm Schulz hatten als Gäste der NDR1-Plattenkiste Gelegenheit, der Moderatorin Britta von Lucke und den Hörern von NDR1 unser Museum-Deutsche-Einheit, unseren schönen Ort Bad Bodenteich und Erlebnisse sowie Erfahrungen mit der ehemaligen innerdeutschen Grenze in groben Zügen vorstellen. Gerne hätten sie noch deutlich mehr erwähnt und unsere Freunde sowie Förderer vom Studio aus gegrüßt. Doch.....

 

Die Sendezeit hat dafür einfach nicht ausgereicht ! Sie haben deshalb den NDR mit Frau v. Lucke eingeladen, die vielen weiteren Aspekte unserer ehrenamtlichen Arbeit, aber auch touristische, ökologische sowie gastronomische Geheimtipps unseres charmanten Ortes Bad Bodenteich direkt vor Ort kennen zu lernen.