Museum - Deutsche - Einheit

 

Bad Bodenteich

 


Büchertipp !

 

Im Herbst 2020 feierte Deutschland das 30-jährige Jubiläum der Wiedervereinigung. Passend dazu ist aktuell ein Buch der Magdeburger Autorin Sophia Alt "Das Land hinter der Mauer" (Erzählung) erschienen. Es erscheint im Zadek Verlag.

 


NEU: BGS-Mannschaftsschrank 1963

 

Wir wollen den Mannschaftsschrank eines Meisters (MR) im BGS mit allen damaligen Ausrüstungsgegenständen ausstatten - und ausstellen.

 

Für unser aktuelles Projekt suchen wir noch einige Gegenstände (Liste rechts!).

Download
Fehlende Ausrüstung.pdf
Adobe Acrobat Dokument 36.3 KB


Neu im Museum: MZ 250 der DDR - Volkspolizei

 

Das Bundespolizeimuseum der Bundespolizeiakademie Lübeck stellt dem Museum-Deutsche-Einheit zwei MZ-Dienstmotorräder der Volkspolizei, einen BGS-Mannschaftsschrank mit teilweiser Ausstattung und einige weitere BGS-Ausrüstungsgegenstände als Dauerleihgabe zur Verfügung.


Mit tatkräftiger Unterstützung des Burg-Hausmeisters D. Kurkowka und der Firma Bastian Kruse aus Bad Bodenteich wurde das erste Polizeimotorrad mit dem Kennzeichen VP-03 26 und einem Tachostand von 7.958 km im ehemaligen Grenzgebiet jetzt mit einem Kranwagen durch eine Fensteröffnung in der Fassade in das Museum transportiert. Dort hat das DDR-Polizeimotorrad seinen endgültigen Platz bereits eingenommen.


Geführte Motorrad-Tour durch das ehemalige Grenzgebiet

am 08. Mai 2021

 

Im Rahmen der Europawoche unternehmen wir eine Ausfahrt zu noch vorhandenen Grenzrelikten/Grenzmonumenten aus der Zeit der deutschen Teilung und des kalten Krieges. An zahlreichen Stationen geben wir Erläuterungen zum Grenzgeschehen und Einblicke in den Dienst der an der Grenze eingesetzten Kräfte. Ganz nebenbei durchqueren wir auf der rd. 100-200km langen Strecke aber auch sehenswerte Naturlandschaften.

 

Anmeldung: Siehe Download-Dokument (re.)

Download
Anmeldung-Tour.pdf
Adobe Acrobat Dokument 30.9 KB


Geführte Pkw-Tour durch das ehemalige Grenzgebiet

am 15. Mai 2021

 

Im Rahmen der Europawoche unternehmen wir eine Ausfahrt zu noch vorhandenen Grenzrelikten/Grenzmonumenten aus der Zeit der deutschen Teilung und des kalten Krieges. An zahlreichen Stationen geben wir Erläuterungen zum Grenzgeschehen und Einblicke in den Dienst der an der Grenze eingesetzten Kräfte. Ganz nebenbei durchqueren wir auf der rd. 100-200km langen Strecke aber auch sehenswerte Naturlandschaften.

 

Anmeldung: Siehe Download-Dokument (re.)

Download
Anmeldung-Tour.pdf
Adobe Acrobat Dokument 30.9 KB


 

28.000 Euro Zuschuss für das Museum-Deutsche-Einheit als Erinnerungsort an der deutsch-deutschen Grenze

 

Die Geschichte der ehemaligen innerdeutschen Grenze in der Metropolregion Hamburg wird im Projekt „Grenzgeschichte(n)“ erstmals zusammenhängend erzählt. Dabei entsteht eine gemeinsame Erinnerungslandschaft, die es Touristen, Schülern und Bewohnern ermöglicht, sich vor Ort mit der deutsch-deutschen Geschichte zu beschäftigen. Jetzt wurden die ersten Einzelförderungen bewilligt.

Die ehemalige innerdeutsche Grenze in der Metropolregion Hamburg erstreckte sich entlang der Elbe, durch den Schaalsee sowie an den Ufern der Untertrave und der Pötenitzer Wiek; im südlichen Bereich verlief sie im Binnenland. Eine Vielzahl von Museen, Ausstellungen und Erinnerungsorten widmen sich entlang der mehr als 300 Kilometer den Themen Teilung und Grenze in der Metropolregion. Sie erzählen die Geschichten der deutschen Teilung, von Unfreiheit und vom Leben im Sperrgebiet. Sie machen aufmerksam auf Themen wie Enteignung oder Zwangsaussiedlung und helfen diese Erfahrungen für nachkommende Generationen zu bewahren.

Mit dem Leitprojekt „Grenzgeschichte(n)“ vernetzt und professionalisiert die Metropolregion Hamburg Einrichtungen wie diese. Jetzt wurden weitergehende Einzelförderungen für die ersten vier von insgesamt neun Projekten bewilligt, die zuvor in einem Auswahlverfahren ermittelt wurden. Damit werden Angebote geschaffen, die auf Empfehlungen des Instituts für Didaktik und Demokratie der Universität Hannover zurückgehen.

Das Museum-Deutsche-Einheit in Bad Bodenteich erhält 28.000 EUR zur Neukonzeptionierung seiner Ausstellung, mit der neue Besucher-insbesondere Schulklassen und junge Erwachsene gewonnen werden sollen. Als außerschulischer Lernort wird eine grenznahe Erinnerungsstätte entwickelt, die regionale Lebensschicksale wieder ins Bewusstsein rufen und der Demokratiebildung dienen sollen.

Quelle: Pressebericht der Metropolregion Hamburg (Auszug)

 


NEU:  Freundeskreis des Museums-Deutsche-Einheit

 

Weitere Informationen siehe rechtes Dokument

 

Wichtig: Mitgliedsbeiträge werden nicht erhoben; Spenden sind aber willkommen.

 

Download
Mitgliedschaft-Freundeskreis.pdf
Adobe Acrobat Dokument 64.8 KB

Nach der Eröffnung des Museums im Jahre 2018 haben wir jetzt insbesondere (aber nicht nur!) für engagierte ehemalige BGS-Angehörige bzw. aktive Bundespolizisten mit BGS-Vergangenheit - einen Freundeskreis gegründet. Der Freundeskreis unterstützt das Museum ideell sowie mit Spenden den Erhalt und Ausbau der einzigen Einrichtung dieser Art im Landkreis Uelzen. Er fördert wissenschaftliche Arbeiten rund um das Thema Grenzdokumentation, SED-Diktatur, Deutsche Einheit sowie den Erwerb geeigneter Exponate. Die Mitglieder sind in der Regel auch wichtige Zeitzeugen der jüngeren deutschen Geschichte.

 

Bitte werden auch Sie Mitglied unseres Förderkreises. Sie unterstützen dadurch "als Freund" die ehrenamtliche Arbeit unseres Museumsteams.


 

Beitritt zum Förderkreis Burg e.V. zum 01. Januar 2021

 

Das Museum-Deutsche-Einheit (MDE) hat sich mit Wirkung vom 01.01.2021 dem Förderkreis Burg Bodenteich e.V. angeschlossen. Der Beitritt erfolgte vor allem, um die ehrenamtlichen Unterstützer des MDE und die Besucher haftungsrechtlich und abgabenrechtlich abzusichern. 

 

Die Eigentumsrechte unserer Leihgaben bleiben unberührt.

 

Das Museum-Deutsche-Einheit bildet nun einen autarken Fachbereich des Förderkreises Burg.

 


 

Volksaufstand in der ehem. DDR vom 17. Juni 1953

 

Der erste Volksaufstand in der ehem. DDR fand um den 17. Juni 1953 herum statt. Es kam zu einer Reihe von Streiks, Demonstrationen und Protesten, die mit politischen und wirtschaftlichen Forderungen (mehr Freiheiten, keine Erhöhung der Arbeitsnormen) an die DDR-Regierung verbunden waren. Die Sowjetarmee schlug den Aufstand gewaltsam nieder. Rund 50 Menschen kamen zu Tode.

 

Der Aufstand des 17. Juni 1953 wirkte auch als politisches Signal für andere Ostblockstaaten. 

 

Bis zur Wiedervereinigung war der 17. Juni Nationalfeiertag in der Bundesrepublik Deutschland. Heute ist er ein nationaler Gedenktag.

 

Foto: Wikipedia; Bundesarchiv B 285 Bild-14676


 

Erster Öffnungstermin nach Coronaschließung

 

Am 07. Juni durften wir unser Museum-Deutsche-Einheit erstmals wieder öffnen. Zeitgleich dürfen sich 10 Besucher im Museumsraum aufhalten. Dieses und die Corona - Abstandsregeln waren aufgrund der relativen räumlichen Weitläufigkeit an diesem Tage für unsere Besucher kein Problem.

 

Der nächste Öffnungstermin ist Sonntag, der 05.07.2020 in der Zeit von 14:00 17:00 Uhr.

 

Sondertermine können mit uns gerne vereinbart werden.


 

Schüler/innen der Oberschule Bad Bodenteich zu Gast

 

Insgesamt 58 Schüler/innen und 4 Lehrkräfte der Oberschule Bad Bodenteich besuchten unser Museum am 29. November 2019. In drei Gruppen wurde den Schülern von Zeitzeugen WEST sowie OST dargelegt, wie sich die Situation diesseits und jenseits des Eisernen Vorhanges seinerzeit dargestellt hat. Außerdem wurden die jungen Gäste aber auch durch die Dauerausstellung des Museums-Deutsche-Einheit geführt.

 

Die vielfältigen geschichtlichen Informationen zum Thema "Innerdeutsche Grenze" sowie "Teilung Deutschlands" war für viele der jungen Besucher noch thematisches Neuland. Im Unterricht wird darauf aber bereits in Kürze eingegangen. 

 

 


NDR 1 - Plattenkiste am 07. November 2019:

Das Museum-Deutsche-Einheit zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

 

Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter Karl-Theodor Meyer, Friedrich-Wilhelm Schulz und Friedhelm Schulz hatten als Gäste der NDR1-Plattenkiste Gelegenheit, der Moderatorin Britta von Lucke und den Hörern von NDR1 unser Museum-Deutsche-Einheit, unseren schönen Ort Bad Bodenteich und Erlebnisse sowie Erfahrungen mit der ehemaligen innerdeutschen Grenze in groben Zügen vorstellen. Gerne hätten sie noch deutlich mehr erwähnt und unsere Freunde sowie Förderer vom Studio aus gegrüßt. Doch.....

 

Die Sendezeit hat dafür einfach nicht ausgereicht ! Sie haben deshalb den NDR mit Frau v. Lucke eingeladen, die vielen weiteren Aspekte unserer ehrenamtlichen Arbeit, aber auch touristische, ökologische sowie gastronomische Geheimtipps unseres charmanten Ortes Bad Bodenteich direkt vor Ort kennen zu lernen.

 


 

30. Jahrestag des Mauerfalls am 09. November 2019

 

Anläßlich des 30. Jahrestages dieses historischen Ereignisses öffnet das Museum-Deutsche-Einheit Bad Bodenteich seine Pforten

 

am Samstag, den 09.11.2019

14:00 - 17:00 Uhr.

 

Eintritt frei !

 

Anmeldungen sind nicht erforderlich.

 


4. Bodenteicher BGS-Stammtisch am Tag der Deutschen Einheit 2019


Bereits im Jahre 1998 wurde der BGS-Standort Bodenteich aus bis heute sehr fragwürdigen politischen Gründen geschlossen. Bei vielen Grenzern, die in diesem Standort ausgebildet wurden und ihren Dienst versehen haben, bleibt der Standort Bodenteich aber dennoch bis in die Gegenwart unvergessen. Das Museum-Deutsche-Einheit greift diese Thematik nicht nur innerhalb der Dauerausstellung auf, sondern veranstaltet darüber hinaus auch jährlich am Tag der Deutschen Einheit einen „BGS-Stammtisch“ für ehemalige Grenzschutzangehörige. „Das Interesse daran teilzunehmen, nimmt von Jahr zu Jahr zu. In diesem Jahr haben wir mit rd. 110 Teilnehmern erstmals Hundertschaftsstärke erreicht“, freut sich der ehemalige BGS-Angehörige Friedhelm Schulz, der diese Veranstaltung regelmäßig organisiert. Im nächsten Jahr soll dafür eine größere Räumlichkeit auf der Bodenteicher Burg angemietet werden.

 

Nach einer umfangreichen Beamerpräsentation über den „schönsten aller damaligen BGS-Standorte“ konnten sich die Teilnehmer im Rahmen eines interessanten Vortrages des EPHK Matthias Schulz von der Bundespolizei Uelzen einen Überblick über aktuelle
Frontex-Auslandseinsätze und die Ausbildung der dafür vorgesehenen Internationalen Unterstützungseinheit verschaffen.

 

Abschließend bestand die Möglichkeit, an einer Besichtigung der ehemaligen Kaserne und Unterkunftsräume teilzunehmen. Im
Mittelpunkt stand allerdings die Wiedersehensfreude mit Gesprächen über die gemeinsame Dienstzeit in Bodenteich.

 

Ältestete Teilnehmer von Bodenteicher Einstellungsjahrgängen:
1955: Herr Erich Rhose, Rosche
1957: Manfred Wolf und Wolfgang Molzahn, Bad Bodenteich
1958: Theo Sonnenberg, Rosche und Wolfgang Jungfer, Suhlendorf
1959: Hans-Jürgen Niemann, Lüder.

 

Einige Anreiseorte: Havelse, Steinfeld, Krefeld, Recklinghausen, Dunum, Bad Eilsen